Kapitel VIII. Die Panoramas und Reliefs.
Ein drittes Desiderium, das zwar Scheuchzer nicht ausdrücklich selbst aufstellte, das aber an s. Stelle Jeder aufstellen wird, der s. Karten oder diejenigen s. Zeitgenossen betrachtet, ist eine bessere Wiedergabe der Terrain-Gestaltung. Die frühere Zeit hatte offenbar, etwa Gyger und einige wenige Andere ausgenommen, gar keinen Sinn für diese Darstellung, und es brauchte nicht nur einen mächtigen Anstoss um denselben zu wecken, sondern förmlich vermittelnder Zwischenglieder, an denen sich derselbe heranbilden konnte.
Diese Zwischenglieder waren aber die Panoramas und Reliefs:
Sobald die Micheli, Bourrit, Escher, Studer, etc. angefangen hatten Panoramas zu zeichnen, — dann die Pfyffer und Exchaquet, zum Theil schon auf den Schultern Jener stehend, versucht hatten die Gebirgsformen plastisch nachzu-bilden, — so sehen wir plötzlich die Schuppen, Düngerhaufen, Zuckerhüte und Heerwürmer von den Karten verschwinden, und eine sich rasch hebende Gebirgsdarstellung an ihre Stelle treten. Es ist diess also kaum ein Zufall, sondern eine nothwendige Entwicklung, für welche uns übrigens der nächstfolgende Abschnitt noch ein eclatantes Belege liefern wird.