Kapitel XIV. Die Reisekarten und die neuern Panoramas.

 

115. Einleitung.

Das grosse Verdienst alle im Anfange unsers Jahrhunderts vorhandenen Materialien gesammelt, ergänzt und sodann zu einer einheitlichen, den Bedürfnissen der Reisenden in ganz vorzüglicher Weise Rechnung tragenden Karte verarbeitet zu haben, gehört entschieden Heinrich Keller, und man darf sagen dass s. Schweizerkarte nicht nur zur Zeit ihres ersten Erscheinens Furore machte, sondern noch jetzt in ihrer Specialität unübertroffen dasteht, so anerkennenswerth auch die ähnlichen Bemühungen der Bacler d'Albe, Wörl, Ziegler, Leuzinger, etc. sind, ja so sehr die Karten der Letztern in Beziehung auf Terraindarstellung und zum Theil auch in Genauigkeit dieselbe überholt haben.

Auch in Panoramas hat Keller schon zu einer Zeit, wo diese Art der Gebirgsdarstellung für die Topographie noch von hervorragender Bedeutung war, Grosses geleistet, und die betreffenden Arbeiten der Schmid, Zeller, Müller, Heim, etc., sowie auch die Dioramas der Wocher, Meyer, etc. sind mehr oder weniger Folgen des durch Keller gegebenen Anstosses, der wohl auch auf die malerischen Darstellungen s. Freundes Delkeskamp nicht ohne Einfluss blieb.