Kapitel XIV. Die Reisekarten und die neuern Panoramen.

 

120. Einige andere Panoramenzeichner.

Neben den Panoramen von Keller fanden besonders auch diejenigen der etwas Jüngern zwei Brüder Schmid von Schwyz verdienten Beifall:
David Alois Schmid (1), erst Flachmaler, dann Landschaftsmaler und um 1817 während kurzer Zeit Schüler von Keller, verfertigte Panoramen von Rapperschwyl, Rigi, Luzern, Mailand, etc., —
sein jüngerer Bruder und Zögling Franz Schmid (2) ebensolche vom Chaumont, Moleson, Sidelhorn, Rothhorn, Niesen, Sentis, Obern Gurnigel, etc., und dann namentlich auch viele Städte-Ansichten von hohen Thürmen aus, wie z. B. von Zürich, Wien, Paris, etc. —

In der neuern Zeit hat sich das Zeichnen von Panoramen immer mehr und mehr verbreitet, und zugleich ist mit Hülfe der bessern Karten die richtige Bestimmung des Gesehenen viel leichter und sicherer geworden; aber natürlich hat in gleichem Maasse, wie es der Topographie gelang ihre früher contrahirte Schuld an die Panoramenzeichner abzubezahlen, auch die Wichtigkeit der Panoramen für die Topographie abgenommen, und es mag daher hier genügen die

Gottlieb Studer Sohn,
Heinrich Zeller-Horner
(3),
Arnold Escher von der Linth,
Johannes Müller-Wegmann
(4),
Pfarrer Rudolf Krähenbühl auf Beatenberg (5),
Albert Heim (6),
Xaver Imfeld (7), etc.

zu nennen, ohne über ihre Leistungen näher einzutreten.