Kapitel XVI. Der Alpenübergang und die erste Commissionssitzung.

 

131. Einleitung.

Da der wackere Pestalozzi nicht mehr Zeit fand die weitere Ergänzung des schweizerischen Dreiecksnetzes durchzuführen, und namentlich den so grosse Schwierigkeiten involvirenden Alpenübergang zu bewerkstelligen, so war es ein grosses Glück dass Finsler in Buchwalder einen ebenfalls bereits erfahrnen Geodäten fand, der sich dieser Aufgabe zu unterziehen bereit war, und dieselbe auch wirklich mit dem besten Erfolge an die Hand nahm.

Ebenso günstig war es, dass sich mit den bewährten wissenschaftlichen Förderern der topographischen Aufnahme der Schweiz, mit den Horner und Trechsel, noch ein Dritter, der Geologe Bernhard Studer, verband, und dass es ihren vereinten Bemühungen gelang auch die Schweizerische naturforschende Gesellschaft für eine raschere Förderung des Unternehmens zu interessiren und in Mitleidenschaft zu ziehen.

Die Folge war schliesslich, dass 1832 unter dem Präsidium von Wurstemberger und dem Beisitze des unterdessen zurückgetretenen Finsler, in Bern eine eigene Commission die betreffenden Fragen discutirte, und die wichtigen Beschlüsse, welche sie in Sachen fasste, bildeten dann endlich eine genügende Basis für die Durchführung des grossen nationalen Unternehmens.