Kapitel XX. Die Ausgabe der Karten.
Eine weitere Arbeit des eidgen. topographischen Bureau bestand darin die vorhandenen und je weilen neu eingehenden Materialien auf den gewählten Maassstab zu reduciren, — die Originalzeichnungen für die in erster Linie in Aussicht genommene „Topographische Karte der Schweiz, in 25 Blättern" anzufertigen, — und endlich den Stich derselben auszuführen:
Die Reductionen wurden, wie schon erwähnt, grösstentheils je während des Winters durch die für die Ergänzungsaufnahmen angestellten Ingenieure ausgeführt, — die Zeichnungen besorgte nach Vorschrift der von Wolfsberger vorgeschlagenen und von Dufour acceptirten Methode zunächst der treffliche Goll, — den Stich anfänglich der gewandte Bressanini, später und weitaus zum grössten Theile sein geschickter Schüler Müllhaupt, — das erste Blatt (Nr. XVI) erschien 1842, das letzte (Nr. XIII) 1864.
Gleichzeitig wurde auch eine „Generalkarte in 4 Blättern" in Arbeit genommen, — und gegenwärtig ist, auf Anregung und unter Leitung von Siegfried noch die Ausgabe eines „Topographischen Atlasses im Maassstab der Originalaufnahmen" im Gange, für welche viele Revisionen und Neuaufnahmen angeordnet sind.
Letzterer Atlas soll den einstweiligen Abschluss der grossen Arbeit bilden, die für alle Zeiten, wenn auch fortwährende Revisionen und Nachträge unausweichlich sein werden, ein unvergängliches Denkmal für Dufour, Siegfried und ihre wackern Vor- und Mitarbeiter darstellen wird.